Die Zukunft der Psychoanalyse hängt davon ab, inwieweit sie ein ähnliches Interesse für gesellschaftliche Fragen entwickeln kann, wie es der ersten Generation der Psychoanalytiker gelang.

(A. Mitscherlich)

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Artikel mit dem Tag "Sprechen"


28. Dezember 2015
Text Psychoanalyse Metapher Senarclens Sprachbilder Unbewusstes
Psychoanalyse begann als Traumatheorie, die sich um ein Verständnis von Erinnerungen mit pathogener Qualität bemühte. Bei der Suche nach den traumatisierenden Ursachen wurde dann deutlich, dass Erinnerungen im Gedächtnis umgearbeitet, das heißt verschoben, verdichtet, ins Gegenteil verkehrt, falsch verknüpft oder völlig verdrängt wurden. Die Entdeckung der Übertragung erbrachte dann die Einsicht, dass es ein Wissen gibt, das erst durch Wiederholen im sozialen Kontakt mit einem Anderen...
21. Dezember 2015
talking cure sprechende Medizin Pappenheim Anna Breuer Psychoanalyse
Bertha Pappenheim alias Anna O. gilt als inoffizielle Begründerin der Psychoanalyse avant la lettre. Als Patientin von Josef Breuer entwickelte sie eine therapeutisch-technische Prozedur, die auf das “Wegerzählen der Symptome” ausgerichtet war. Von ihr stammen die Ausdrücke “talking cure”, “recognising work”, “chimney sweeping” und “Privattheater” für Wachträumen - Formulierungen, anhand derer sie ihre voranalytische Arbeit in Breuers Praxis beschrieb. Die, wie Breuer...
07. Dezember 2015
Wissen psychodynamisch Coaching Psychoanalyse Selbstwissen Prieto
In der Wissensgesellschaft wird der Anteil dessen, was wir nicht wissen, keineswegs kleiner. Zwar verdoppelt sich alle paar Jahre das Wissen der Bibliotheken, doch führt dies nicht in gleichem Maße dazu, dass der Einzelne mehr über sich selbst weiß. Über die Dinge, die uns selbst angehen – in Privatleben, Beruf oder Familie – verfügen wir zwar über ein umfassendes Wissen, dessen ungeachtet ist es keineswegs selbstverständlich, zu diesem Selbstwissen ein direktes Verhältnis zu...
30. November 2015
Freud Psychoanalyse modern Kernberg Neurobiologie
Im Interview mit der Wiener Tageszeitung Der Standard spricht der renommierte Psychoanalytiker Otto Kernberg über die anhaltende Bedeutung Freuds für die moderne Psychoanalyse und den Einfluss der Neurobiologie auf seine Lehre. Die Verfortschrittung der Psychoanalyse geht bei Kernberg jedoch zu Lasten der Freudschen Erfahrung.
13. Juli 2015
Beim VII. FidAR Forum in Berlin ging es am vergangenen Donnerstag um den Kulturwandel in Gremien und Unternehmen. So plädierte Katrin Suder, Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung, für mehr Vielfalt in Wirtschaft und Organisationen. Gleichwohl offenbart das am 6. März im Deutschen Bundestag erlassene "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst", dass sich mehr...
06. Juli 2015
In der Psychoanalyse wird zwischen äußerer und innerpsychischer Realität unterschieden. Letztere führte Freud auf frühe Interaktionserfahrungen zurück. Sie zeigen sich in Form von Selbst- und Objektimagines, d.h. Vorstellungen, die die Selbst- und Fremdwahrnehmung geprägt haben. Doch in welchem Verhältnis steht das Bild zur Sprache? Das Wechselspiel von Phantasie und Sprache im seelischen Geschehen thematisiert Freud in der Traumdeutung (1900a). Von den nächtlichen Traumphantasien...
22. Juni 2015
Das psychoanalytische Reale steht in merkwürdiger Opposition zum Realitätsbegriff. Unter Realität wird die Wirklichkeit verstanden, also das Gegenteil von Illusion. Demgegenüber kommt man mit dem Realen der Psychoanalyse nur in Träumen, Fehlleistungen, Affekten, Symptomen, aber auch im Genießen in Berührung. Was steckt hinter diesem Realen? Und in welchem Verhältnis steht es zur Realität? Das psychoanalytische Reale zeichnet sich nicht gerade durch hohe Anschaulichkeit aus. Es teilt...
15. Juni 2015
Dass Angst immer noch die Seele auffrisst, ist eine auch im gruppenalytischen Kontext geteilte Erfahrung. Angstauslösende Konflikte bieten indes auch das Potential, in gemeinsamen Anstrengungen zu über den Konflikt hinausgehenden Sichtweisen zu gelangen. Welche kreativen Kräfte stecken also in Konflikten? Unter dem Motto „Kein Konflikt ohne Potenz“ eröffnete am Freitag die 4. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie in Berlin-Dahlem....
09. März 2015
Wer sich heute danach erkundigt, was Psychoanalyse eigentlich sei, will sich gern auf neueste Forschungen verlassen. Mit dem neuropsychoanalytischen Begriff wird ein Bild von Psychoanalyse konstruiert, wonach es möglich erscheine, die Seele auf der Basis einer mess- und objektivierbaren Naturwissenschaft berrechenbar zu machen. Darum heißt sie hier auch nicht Seele, sondern Gehirn. Beim Gehirn kann zumindest die Lage als gesichert gelten, weiß man doch immer, wo es sich befindet: zwischen...
23. Februar 2015
Die Metapher hat für die Psychoanalyse spätestens seit Lacans Parallelsetzung mit der Freudschen Verdichtung eine zentrale Bedeutung erhalten. Merkwürdigerweise existieren jedoch kaum eingehendere Untersuchungen zu den Wechselbeziehungen zwischen der Metaphorik als erkenntnisgenerierender Denk- und Sprechform und der Psychoanalyse. Metaphern schaffen Verbindungen – so die häufig zu lesende Auffassung – die in Ermangelung eines Begriffs für ein Ding bekannte Ausdrücke ihrer...

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