Die Zukunft der Psychoanalyse hängt davon ab, inwieweit sie ein ähnliches Interesse für gesellschaftliche Fragen entwickeln kann, wie es der ersten Generation der Psychoanalytiker gelang.

(A. Mitscherlich)

WUNDERBLOG RSS Feed

www.wunder-blog.de Blog Feed

Freud in London
>> mehr lesen

Selbstwissen
>> mehr lesen

Psychoanalyse und Affekttheorie – Zum aktuellen Buch "Affektökologie" (2017) von Marie-Luise Angerer
>> mehr lesen

Camoufleur der Großstadt – der Künstler Xavier Krilyk
>> mehr lesen

Die Formung des Menschen durch Text
>> mehr lesen

Sprachlose Medizin - Über den Wandel eines Berufsbildes
>> mehr lesen

Rätsel Placeboeffekt - steuert Sprache die Biochemie unseres Körpers?
>> mehr lesen

Unbekanntes Wissen
>> mehr lesen

Warum Kernberg irrt - zur Debatte um die Modernität von Psychoanalyse
>> mehr lesen

Das Böse im Bild
>> mehr lesen

Was will Merkel? Führung mit dem kleinen Unterschied
>> mehr lesen

Freud und Leid der Psychoanalyse
>> mehr lesen

Was ist psychoanalytisches Arbeiten in Unternehmen und anderen Organisationen?
>> mehr lesen

Was schützt vor der Macht der Vorurteile?
>> mehr lesen

Das Unbewusste im Unternehmen ist doch Science Fiction, oder?
>> mehr lesen

Neues Unbehagen in der Kultur

 Bild Was bleibt? Birgit Brenner, 2015, Kunstverein Hamburg
Bild Was bleibt? Birgit Brenner, 2015, Kunstverein Hamburg

Gibt es heute noch ein "Unbehagen in der Kultur"? Der gleichnamige Text von Freud erschien 1929 und stellte die Frage nach den Bedingungen des Glücklichseins. Freud erkannte drei Hindernisse auf dem Weg zum Glück: Den Körper, die Welt und die anderen, letztere, weil sie vom Einzelnen verlangen, seinen Anspruch auf Glück zu mäßigen. Im globalisierten Kapitalismus unserer Ära ist Erfolg, Glück und Lebensgenuss gleichsam zur ersten Bürgerpflicht erhoben worden. Der grenzenlose Konsum von Produkten und Dienstleistungen geht indes zu Lasten der Umwelt und des sozialen Zusammenhalts, sofern – hier kommt der Freud des Unbehagen wieder ins Spiel – nicht mehr "zu einem beglückenden Ausgleich zwischen individuellen und kulturellen Massenansprüchen" (Freud 1929, GW XIV, S. 455) kommt. Was will der Mensch? Wie können wir in Zukunft leben? Diese Fragen diskutiert der Blog auf WUNDERBLOG.

Buchbesprechungen

 

 

 

WUNDERBLOG bespricht psychoanalytische Literatur. Mit Büchern von Andreas Mayer, Christian Kläui, Moritz Senarclens de Grancy, Frank Wörler, Marie-Luise Angerer, Gerlinde Gehrig, Ulrich Pfarr, Caroline Neubaur, Dieter Eisentraut, Johannes Reichmayr, Franz Kaltenbeck, Eric Kandel, Thomas Barth, Timo Storck, Marco Solinas, Lydia Marinelli. Mehr lesen...

Die Zukunft der Psychoanalyse - die Psychoanalyse der Zukunft

 

 

Die Dinge ändern sich und der Fortschritt ist unaufhaltsam - gilt dieser Satz auch für die Psychoanalyse Freuds? In der Tat: Über 100 Jahre nach ihrer Erfindung bezieht sich die Psychoanalyse immer noch auf ihren Begründer. In einer Reihe von Beiträgen geht WUNDERBLOG daher der Frage nach der Aktualität von Psychoanalyse nach. Weiterlesen...

Die Erfindung der talking cure

Psychoanalyse Freud talking cure Breuer Anna Pappenheim Medizin
Tatsächlich stammt der Begriff "talking cure" nicht von Sigmund Freud, sondern von Bertha Pappenheim alias Anna O. Sie war um 1880 die Patientin von Freuds Mentor Josef Breuer.

"Die Idee der Tarnung ist Kennzeichen meiner Malerei" – Xavier Krilyk im Interview auf WUNDERBLOG

Xavier Krilyk
Xavier Krilyk

Für den Berliner Maler Xavier Krilyk steht die Malerei in einem Spannungsverhältnis zu den zeitgenössischen Fragen der spätmodernen Gesellschaft. Seine Bilder transformieren die weggeworfenen Ikonen des urbanen Warenkreislaufs. So weicht er die Grenzen zum Müll auf, zum Draußen der Kultur, und erinnert daran, dass das Vergessene aller Verdrängung zum Trotz präsent bleibt. WUNDERBLOG sprach mit Xavier Krilyk Zum Interview...

Träume und Traumdeutung

"I was driving to work, or somewhere, and everything--the whole world, everything I knew, everything I thought was real--was photoshopped. And not just photoshopped--it was photoshopped badly. I woke up in a cold sweat." Bild Bad PS by ARagMan
"I was driving to work, or somewhere, and everything--the whole world, everything I knew, everything I thought was real--was photoshopped. And not just photoshopped--it was photoshopped badly. I woke up in a cold sweat." Bild Bad PS by ARagMan