Die Zukunft der Psychoanalyse hängt davon ab, inwieweit sie ein ähnliches Interesse für gesellschaftliche Fragen entwickeln kann, wie es der ersten Generation der Psychoanalytiker gelang.

(A. Mitscherlich)

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Wunderblog – ein psychoanalytischer Blog

 Bild Was bleibt? Birgit Brenner, 2015, Kunstverein Hamburg
Bild Was bleibt? Birgit Brenner, 2015, Kunstverein Hamburg

Gibt es heute noch ein "Unbehagen in der Kultur"? Der gleichnamige Text von Freud erschien 1929 und stellte die Frage nach den Bedingungen des Glücklichseins. Freud erkannte drei Hindernisse auf dem Weg zum Glück: Den Körper, die Welt und die anderen, die vom Einzelnen verlangen, seinen Anspruch auf Glück zu mäßigen. Im heutigen Kapitalismus ist Erfolg, Glück und Lebensgenuss gleichsam die erste Bürgerpflicht. Der grenzenlose Konsum von Produkten und Dienstleistungen geht indes zu Lasten der Umwelt und des sozialen Zusammenhalts, sofern – hier kommt der Freud des Unbehagen ins Spiel – nicht mehr "zu einem beglückenden Ausgleich zwischen individuellen und kulturellen Massenansprüchen" (Freud 1929, GW XIV, S. 455) kommt. Was will der Mensch? Wie können wir in Zukunft leben? Diese Fragen diskutiert der Blog auf WUNDERBLOG.

Psychoanalytische Literatur

Rezension: Wörler, F. (2015). Das Symbolische, das Imaginäre, das Reale. Lacans drei Ordnungen als erkenntnistheoretisches Modell. Bielefeld: transcript (Reihe »Psychoanalyse«), 290 S., 34,99€

 

"Frank Wörlers Studie über Lacans Registertrias Das Symbolische, das Ima- ginäre und das Reale kann als ideengeschichtliche Basisforschung gelesen werden, die einerseits der Fülle an interdisziplinären Referenzen des Lacan’- schen Modells zurückverfolgt und andererseits vor dem Hintergrund einer Anwendbarkeit der Trias auch außerhalb der psychoanalytischen Praxis die theoretischen Voraussetzungen diskutiert. Das Projekt avisiert das Feld der angewandten Psychoanalyse, berührt überdies aber auch ganz grundsätzliche Fragen zum Werden und Arbeiten von Analytikern." (Moritz Senarclens de Grancy) Weiterlesen...

Die Zukunft der Psychoanalyse - die Psychoanalyse der Zukunft

 

 

Die Dinge ändern sich und der Fortschritt ist unaufhaltsam... Gilt dieser Satz auch für die Psychoanalyse Freuds? Denn über 100 Jahre nach ihrer Erfindung bezieht sich die Psychoanalyse immer noch auf ihren Begründer. In einer Reihe von Beiträgen geht WUNDERBLOG der Frage nach der Aktualität von Psychoanalyse nach. Weiterlesen...

Die Erfindung der talking cure

Psychoanalyse Freud talking cure Breuer Anna Pappenheim Medizin
Tatsächlich stammt der Begriff "talking cure" nicht von Sigmund Freud, sondern von Bertha Pappenheim alias Anna O. Sie war um 1880 die Patientin von Freuds Mentor Josef Breuer.

"Die Idee der Tarnung ist Kennzeichen meiner Malerei" – Xavier Krilyk (Berlin) im Interview auf WUNDERBLOG

Xavier Krilyk
Xavier Krilyk

Für den Berliner Maler Xavier Krilyk steht die Malerei in einem Spannungsverhältnis zu den zeitgenössischen Fragen der spätmodernen Gesellschaft. Seine Bilder transformieren die weggeworfenen Ikonen des urbanen Warenkreislaufs. So weicht er die Grenzen zum Müll auf, zum Draußen der Kultur, und erinnert daran, dass das Vergessene aller Verdrängung zum Trotz präsent bleibt. WUNDERBLOG traf Xavier Krilyk jetzt zum Interview...

Träume und Traumdeutung

"I was driving to work, or somewhere, and everything--the whole world, everything I knew, everything I thought was real--was photoshopped. And not just photoshopped--it was photoshopped badly. I woke up in a cold sweat." Bild Bad PS by ARagMan
"I was driving to work, or somewhere, and everything--the whole world, everything I knew, everything I thought was real--was photoshopped. And not just photoshopped--it was photoshopped badly. I woke up in a cold sweat." Bild Bad PS by ARagMan

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