Die Zukunft der Psychoanalyse hängt davon ab, inwieweit sie ein ähnliches Interesse für gesellschaftliche Fragen entwickeln kann, wie es der ersten Generation der Psychoanalytiker gelang.

(A. Mitscherlich)

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Artikel mit dem Tag "Lacan"


19. Oktober 2015
Solaris, Spiegel, Übertragung, Menschen, Psychodynamik, Tarkowsi
Was hat ein Science Fiction Roman mit der psychodynamisch orientierten Beratungstätigkeit in Organisationen gemein? Antwort: Bei beiden geht es um den Umgang mit fremden Kulturen und die Suche nach intelligenten Lebensformen. Doch im Ernst: Tatsächlich stellen sich psychodynamisch orientierte Beraterinnern und Berater zu einer Organisation wie zu einer fremden Kultur, weil Menschen zunächst immer Fremde sind, sofern sie meist anders ticken, als man denkt. Dabei ist das Zusammentreffen mit...
24. August 2015
Gender Mainstreaming will die unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen in Beruf und Gesellschaft berücksichtigen. Dabei scheint nichts so selbstverständlich bestimmbar wie das Geschlecht. Doch woran orientiert sich die geschlechtliche Identität? Reicht hier ein Blick, um den sogenannten „kleinen Unterschied“ zu erfassen? Wahrheitsverständnis und Sexualität verbindet eine komplexe Beziehung. Heidegger fasste in Sein und Zeit Wahrheit als das „Unverborgene“ auf und...
06. Juli 2015
In der Psychoanalyse wird zwischen äußerer und innerpsychischer Realität unterschieden. Letztere führte Freud auf frühe Interaktionserfahrungen zurück. Sie zeigen sich in Form von Selbst- und Objektimagines, d.h. Vorstellungen, die die Selbst- und Fremdwahrnehmung geprägt haben. Doch in welchem Verhältnis steht das Bild zur Sprache? Das Wechselspiel von Phantasie und Sprache im seelischen Geschehen thematisiert Freud in der Traumdeutung (1900a). Von den nächtlichen Traumphantasien...
22. Juni 2015
Das psychoanalytische Reale steht in merkwürdiger Opposition zum Realitätsbegriff. Unter Realität wird die Wirklichkeit verstanden, also das Gegenteil von Illusion. Demgegenüber kommt man mit dem Realen der Psychoanalyse nur in Träumen, Fehlleistungen, Affekten, Symptomen, aber auch im Genießen in Berührung. Was steckt hinter diesem Realen? Und in welchem Verhältnis steht es zur Realität? Das psychoanalytische Reale zeichnet sich nicht gerade durch hohe Anschaulichkeit aus. Es teilt...