Die Zukunft der Psychoanalyse hängt davon ab, inwieweit sie ein ähnliches Interesse für gesellschaftliche Fragen entwickeln kann, wie es der ersten Generation der Psychoanalytiker gelang.

(A. Mitscherlich)

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Artikel mit dem Tag "Bedeutung"


28. Dezember 2015
Text Psychoanalyse Metapher Senarclens Sprachbilder Unbewusstes
Psychoanalyse begann als Traumatheorie, die sich um ein Verständnis von Erinnerungen mit pathogener Qualität bemühte. Bei der Suche nach den traumatisierenden Ursachen wurde dann deutlich, dass Erinnerungen im Gedächtnis umgearbeitet, das heißt verschoben, verdichtet, ins Gegenteil verkehrt, falsch verknüpft oder völlig verdrängt wurden. Die Entdeckung der Übertragung erbrachte dann die Einsicht, dass es ein Wissen gibt, das erst durch Wiederholen im sozialen Kontakt mit einem Anderen...
07. September 2015
In der sogenannten Wissensgesellschaft herrscht das Dogma des sicheren Wissens. Das sieht man etwa daran, dass in der Schule das Fach Mathematik bei den Naturwissenschaften verankert ist und nicht bei der Philosophie. So als ließe sich Mathe auf Rechnen reduzieren. Doch auch sonst gilt: Berechnungen sollen ein sicheres Wissen erzeugen. Häufig entsteht dabei der Eindruck, Zahlen würden schon für sich allein ein bestimmtes Wissen bestätigen. Dabei werden zwei zentrale Aspekte außeracht...
31. August 2015
Die Epistemik von Psychoanalyse untersucht den Transformationsprozess von symbolbezogenen Bedeutungsveränderungen: Was führt dazu, dass ein Symbol in ein anderes übertragen wurde? Bedeutungsveränderungen etwa im Sprachgebrauch hinterlassen Spuren; um ihre Entzifferung geht es dem psychoanalytischen Ansatz. War das Anwendungsgebiet dieser Art von Spurensuche zunächst auf psychoneurotische Symptome begrenzt, erweiterte es schon Freud auf andere Phänomene und Beobachtungen in Kunst,...
20. Juli 2015
Als es Freud mit dem Traumphänomen aufnahm, war ihm nicht gleich klar, dass er damit eine Logik des Denkens entdecken würde. Als Wissenschaftler war er darin ausgebildet, gemäß den Regeln der Vernunft das Zählbare und Sammelbare in den Mittelpunkt der Untersuchung zu stellen. Bald erkannte er jedoch, dass dem Traum mit seinen bizarren Unverständlichkeiten kaum mit einer quantifizierenden Betrachtungsweise beizukommen war. Um ihn zu deuten, war Freud darauf angewiesen, sein Verständnis...
15. Dezember 2014
In bezug auf die psychoanalytische Erfahrung wird allgemein angenommen, der Analytiker bzw. die Analytikerin deute, was der Analysand sagt. Diese Vorstellung geht bisweilen in den Irrglauben über, Menschen seien für Analytiker durchschaubar wie Glas. Dabei sind Analytiker gewiss nicht schlauer als andere Menschen. Wer oder was deutet also dann in der analytischen Kur? Zunächst gilt: Der Analysant macht die Arbeit. Analytiker hören zu und warten darauf, ob das Unbewusste im Sprechen des...