Die Zukunft der Psychoanalyse hängt davon ab, inwieweit sie ein ähnliches Interesse für gesellschaftliche Fragen entwickeln kann, wie es der ersten Generation der Psychoanalytiker gelang.

(A. Mitscherlich)

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Camoufleur der Großstadt – der Künstler Xavier Krilyk (So, 22 Jan 2017)
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Die Formung des Menschen durch Text (Mo, 28 Dez 2015)
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Sprachlose Medizin - Über den Wandel eines Berufsbildes (Mo, 21 Dez 2015)
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Rätsel Placeboeffekt - steuert Sprache die Biochemie unseres Körpers? (Mo, 14 Dez 2015)
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Unbekanntes Wissen (Mo, 07 Dez 2015)
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Warum Kernberg irrt - zur Debatte um die Modernität von Psychoanalyse (Mo, 30 Nov 2015)
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Das Böse im Bild (Mo, 23 Nov 2015)
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Dr. Moritz Frhr. v. Senarclens de Grancy ist Kulturwissenschaftler in Berlin und publiziert seit über 20 Jahren zu Kultur- und Gesellschaftsthemen. Er leitet den Bereich Kulturelle Innovation und Diversity beim Mind Institute und lehrt psychodynamische Führungskräfte- und Organisationsentwicklung. Er ist langjähriger psychoanalytischer Counselor in freier Praxis in Berlin.

Aktuelle Buchveröffentlichungen

Ab wann ist eine fiktive Identität in sich selbst stimmig? In meinem Beitrag zum Sammelband Die Ästhetik affektiver Grenzerfahrungen gehe ich dieser Frage nach und untersuche, inwieweit sich Lebensentwürfe erfinden lassen. Ausgangspunkt sind die fiktiven Künstlerbiografien der Fotografin Christiane Fichtner.

 

Das Buch eignet sich als Einstieg in den Diskurs oder zur Vertiefung spezifischer Fragestellungen. Im Fokus stehen unter anderem Darstellungen von Gewalt und des »Bösen«, der Traumadiskurs in der Geschichte und Theorie der Photographie, Scham als Kontrollmechanismus in der Performancekunst, die narzisstische Konstellation der Aktmalerei, die Beziehung zwischen Affekt und Identität sowie Selbstzerstörungsmechanismen des narzisstischen Kosmos in den Filmen Hitchcocks.

 

Mit Beiträgen von Ada Borkenhagen, Gerlinde Gehrig, Margaret D. Iversen, Ulrich Pfarr, Gerhard Schneider und Moritz Senarclens de Grancy

Durch die Entdeckung der sprachlichen Verfasstheit der Hysterie eröffnet sich Freud ein Zugang zu Sprachbildern, über die sich ihm das Wissen des Unbewussten mitteilt. Der Autor zeichnet die Parallelen zwischen der Erkenntnisfunktion des Metaphorischen und der Psychoanalyse Freuds nach und erklärt im Rückgriff auf Metaphertheorien sowie ausgewählte Texte aus der Frühphase der Psychoanalyse das metaphorologische Verfahren Freuds. Mehr